Wie funktioniert dies?

Praktischer Leitfaden für eine Tax Shelter-Investition.

Optimaler Betrag der Transaktion

Der Höchstbetrag, den ein Unternehmen jedes Jahr über eine Tax Shelter- Transaktion von der Steuer befreien lassen kann, ist gesetzlich festgelegt. Dieser Betrag beläuft sich auf höchstens 750 000 € und darf 50% der für das Transaktionsjahr geschätzten Rücklagenbewegung nicht übersteigen.

Auf der Grundlage dieses zu befreienden Höchstbetrags lässt sich der Betrag, der über die Tax Shelter-Regelung investiert werden kann, äußerst einfach berechnen. Der Befreiungssatz einer Tax Shelter-Investition für das Steuerjahr 2019 ist gesetzlich auf 356% festgelegt. Für eine Befreiung des Höchstbetrags von 750 000 € ist somit ein Betrag von 210 674 € (750 000 / 3,56) über die Tax Shelter-Regelung zu investieren.

In den meisten Fällen entspricht die Investitionskapazität ca. 10% des Gewinns vor Steuern des Investors.

Der für die Transaktion veranschlagte Betrag, der im Falle fehlender oder unzureichender Gewinne nicht befreit werden kann, wird auf die Gewinne der folgenden Besteuerungszeiträume übertragen. So kann ein Unternehmen seinen Tax Shelter-Überschuss während höchstens vier Jahren übertragen.

Mit dem investierten Betrag wird die Produktion eines Werks (eines audiovisuellen Werks oder eines Bühnenwerks) finanziert.

Dafür kommt der Investor in den Genuss eines gesamten potenziellen Nettogewinns von nahezu 10% über einen Steuerertrag und die Zahlung von Zinsen (zusätzlicher Ertrag), die gesetzlich festgelegt sind.

Für juristische Personen, die von dem reduzierten Steuersatz profitieren, kann der Gesamtgewinn über die Dauer der Transaktion bis zu -27,38% negativ sein.

Einige wichtige Schritte

1. Berechnung des zu investierenden Betrags

Der optimale Betrag der Tax Shelter-Investition lässt sich äußerst schnell online oder für eine präzisere Berechnung über das Berechnungswerkzeug von SCOPE Invest schätzen.

Für juristische Personen, die von dem reduzierten Steuersatz profitieren, kann der Gesamtgewinn über die Dauer der Transaktion bis zu -27,38% negativ sein.

Denken Sie daran, Ihr Investitionsprojekt von Ihrem gewohnten Steuerberater überprüfen zu lassen, und seien Sie sich der Risiken bewusst, die mit der Tax Shelter verbunden sind.

2. Investition auf dem Konto des Produzenten

Nach der Festlegung des Betrags und der Unterzeichnung des Vertrags unter Angabe des Projekts, für das die Investition bestimmt ist, verfügt der Investor über eine dreimonatige Frist für die Einzahlung des Gesamtbetrags auf das Konto des Produzenten. Ab diesem Zeitpunkt genießt der Investor den „vorläufigen“ Steuervorteil.

3. Zahlung des zusätzlichen Ertrags

Achtzehn Monate nach dem Datum der Einzahlung auf das Konto des Produzenten oder aber bei der Ausstellung der Steuerbescheinigung, wenn diese nach Ablauf der Frist von achtzehn Monaten erfolgt, zahlt der Produzent dem Investor einen Betrag aus, dessen Höchstbetrag gesetzlich festgelegt ist. Dabei handelt es sich um Zinsen für die Vorfinanzierung des Projekts. Dieser Bruttobetrag ist vom Investor zu versteuern.

4. Ausstellung der Steuerbescheinigung

Dabei handelt es sich um die letzte Etappe, die bis zu vier Jahre nach der Unterzeichnung des Rahmenvertrags in Anspruch nehmen kann. Nachdem sie die Ausgaben des Projekts und die Einhaltung der Tax Shelter-Gesetzgebung geprüft hat, stellt die Steuerverwaltung jedem Investor eine Bescheinigung aus. Diese Bescheinigung ist zur Steuererklärung zu fügen und wandelt den „vorläufigen“ Steuervorteil in einen „endgültigen“ Steuervorteil um.

Die Ausstellung dieses Dokuments ist an die Einhaltung der Bedingungen gebunden, die in der Rechtsvorschrift "Tax Shelter" vorgesehen sind.

 

Newsletter

Rechenmaschine