SCOPE Pictures: Aktuelles aus Belgien und dem Ausland

Bei SCOPE Pictures mehren sich die Initiativen und Dreharbeiten in diesem frühen Jahr 2019.

Bei SCOPE Pictures mehren sich die Initiativen und Dreharbeiten in diesem frühen Jahr 2019. Nachdem die Investoren durch SCOPE Pictures für die Filmprojekte gewonnen werden konnten, beginnt SCOPE Pictures mit der Coproduktion der Filmwerke und der Bestreitung der Ausgaben auf belgischem Boden. So entstehen jedes Jahr nicht weniger als gut vierzig Filme. SCOPE Pictures ist in der französischen Filmszene besonders aktiv und expandiert jetzt vor allem nach Spanien und Skandinavien. All diese internationalen Coproduktionen werden mit der Entwicklung eigener Filmprojekte unter einen Hut gebracht. Eine Bestandsaufnahme zahlreicher Neuheiten. 

Bereits im Kino oder kurz vor der Premiere….

  • C’est ça l’amour (Drama), erster Spielfilm in Alleinregie von Claire Burger, mit Bouli Lanners (Kinostart am 27. März)
     
  • Gelobt sei Gott (Drama), von François Ozon, großer Preis der Jury der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Kinostart am 3. April
     
  • Chamboultout (Komödie), von Eric Lavaine, mit Alexandra Lamy und José Garcia (Kinostart am 3. April)
     
  • Venise n’est pas en Italie (Tragikomödie), von Ivan Calbérac, mit Benoît Poelvoorde (geplanter Kinostart in Belgien am 29. Mai)
     
  • Fourmi“ (Tragikomödie), von Julien Rappeneau, mit François Damiens, Maleaume Paquin, André Dussollier und Ludivine Sagnier (geplanter Kinostart in Belgien am 4. September)

Werden gerade gedreht….

  • Musique de Chambre (Drama), von Christophe Honoré, Spielfilm aus eigener Feder mit Vincent Lacoste, Chiara Mastroianni und Benjamin Biolay. Die Dreharbeiten in Belgien, Luxemburg und Frankreich wurden gerade abgeschlossen. 
     
  • Annette“, Rockoper von Leos Calax mit Michelle Williams und Adam Driver. Die Dreharbeiten werden diesen Sommer (2019) in Belgien anlaufen. 
     
  • Bergman Island (Drama), von Mia Hansen-Løve, mit Tim Roth, Mia Wasikowska und Vicky Krieps. Die Regisseurin zieht es samt Drehteam zur Insel Farö in Schweden, wo der berühmte Regisseur Ingmar Bergman lebte. Die Dreharbeiten werden im Juni (2019) abgeschlossen.
     
  • Wasp Network (Drama), aus der Feder und unter Regie von Olivier Assayas, mit Penelope Cruz und Edgar Ramirez. Die Dreharbeiten haben im Februar (2019) auf der Insel Kuba begonnen. 

Expandieren…

Als langjähriger Partner des französischen Kinos expandiert SCOPE momentan nach Spanien (genannt seien nur die Filme „Abracadabra“ des Regisseurs Pablo Berger und „El Arbol de la Sangre“ von Julio Medem) und Skandinavien. Auch wenn die aktuelle politische Lage in Europa destabilisierendes Potential birgt, werden jedes Jahr auch einige Werke in Großbritannien produziert. Im Übrigen achtet SCOPE Pictures auf diversifizierte Einnahmequellen und wendet sich auch in englischer Sprache gedrehten Werken, Filmen für Plattformen und Webserien zu. 

  • Atlantic Crossing“, norwegische Serie über den Kampf der Prinzessin Marthä für ihr Land, für die die Spezialeffekte in Belgien produziert werden.
     
  • Heirs of the Night“, am Ende des 19. Jahrhunderts spielende und die Figur des Vampirs in Szene setzende Serie für Jugendliche, coproduziert in den Niederlanden, in Deutschland und in Norwegen, gedreht in Litauen und nachproduziert in Belgien.
     
  • Croc-Love“, futuristische Webserie über die Einführung eines Liebestests, gedreht für Studio 4 und veröffentlicht auf Youtube.

Aus eigenem Hause…

Für die internationalen Coproduktionen ist der Zeitaufwand besonders hoch. Dennoch liegt es SCOPE Pictures am Herzen, parallel Projekte im eigenen Namen zu entwickeln. Im Planungsstadium: eine internationale Spionageserie, deren Handlung in Brüssel spielt und die sich an der Comicserie „Sourire 58“ von Patrick Weber und am Roman „Expo 58“ von Jonathan Coe inspiriert. Eher im Genre des politischen Thrillers ist eine zweite Serie anzusiedeln, mit deren Drehbuch der Historiker, Journalist und Drehbuchautor Patrick Weber beauftragt wird und in der es um die Beziehung zwischen dem belgischen König Leopold III und seinen Ministern in der stürmischen Zeit zwischen der Kapitulation von 1940 und seiner Abdankung zehn Jahre später geht. 

Ein solches Angebot an vollendeten, laufenden und anstehenden großen Filmprojekten erfreut das Herz des Kinogängers. Vielleicht auch Ihres?

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